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Risiken und Nebenwirkungen

Wir möchte ausdrücklich darauf hinweisen, dass nach neuesten Erkenntnissen, der Verkauf von Hennapaste, zum Färben der Haut, in der gesamten EU nicht gestattet ist. Jahrelang hat es keinen Menschen gestört, dass diese Jahrtausende alte Tradition, auch bei uns immer mehr Anhänger findet und im Gegensatz zu Tattoo und Piercing, so gut wie keine gesundheitlichen Beeinträchtigungen mit sich bringt, eher das Gegenteil ist der Fall. Aber in der EU besteht keine Erlaubnis für den Farbstoff, daher ist seine Verwendung nicht gestattet

Unter diesem Gesichtspunkt möchten wir darauf hinweisen, dass die Inhalte dieser Seite, eine Beschreibung dessen ist, was seit langer Zeit auf er ganzen Welt praktiziert wird. Wir übernehmen allerdings keinerlei Verantwortung für eventuelle Unverträglichkeiten

Dennoch möchten wir bei der allgemeinen Allergieanfälligkeit viele Menschen, noch mal ausdrücklich darauf hinweisen, dass Henna ein Naturprodukt ist. Das heißt: Beschaffenheit, Konzentration, Zusammensetzung etc. unterliegt gewissen Schwankungen. Daher gibt es keine wirkliche Verlässlichkeit wie bei industriellen Produkten. Zudem ist es ein Produkt, mit dem viele Menschen hier noch nie Kontakt hatten. Wir empfehlen daher, vor dem ersten benutzen eine Hautarzt zu konsultieren um herauszufinden, ob eventuell eine Unverträglichkeit besteht

Falls so ein Test nicht möglich ist, kann man provisorisch natürlich einen Selbsttest durchführen, indem man sich hinters Ohrläppchen oder in die Armbeuge, etwas Hennapulver aufträgt. Falls man allergisch ist, sollte in der Regel nach spätestens 72 Stunden eine Reaktion stattgefunden haben

Das gilt auch für andere Bestandteile, die man beim Mischen einer eigenen Paste, möglicherweise verwenden möchte. Also bei etherischen Ölen wie Eukalyptus oder Zitronenöl besteht, bei einigen Menschen die Gefahr einer Allergie. Also checken !!!

Deutsches Ärzteblatt 98, Ausgabe 27 vom 06.07.2001, Seite A-1822 / B-1564 / C-1449        MEDIZIN

Henna-Tätowierungen werden mit einer  Henna-Lösung (oder -Paste) aufgetragen und verblassen in der Regel nach zwei Wochen. Diese Tätowierungen gelten als vollkommen harmlos.          In den vergangenen Sommern zeigten jedoch vor allem junge Patienten stark ausgeprägte ekzematische Veränderungen der Ober- und Unterarme und anderer Körperteile nach Henna-Tätowierungen. Der Tuschlösung wird p-Phenylendiamin (PPD) zur Farbintensivierung zugefügt. Die PPD-Kontaktallergie entwickelt sich innerhalb von 14 Tagen; eine Vorsensibilisierung liegt nur selten vor. Kreuzreaktionen auf verwandte Verbindungen (zum Beispiel p-Toluylendiamin, p-Aminoazobenzol, 3- und 4-Aminophenol, Dispersionsorange 3) sind im Epikutantest häufig. Der Farbstoff der Henna-Pflanze (Lawsonia inermis L.) – Lawson – bleibt in allen Fällen negativ. Nur hochdosierte Corticosteroide bringen die Läsionen langsam zur Abheilung. Die kurze Latenzzeit, die starken Testreaktionen und die noch über Monate bestehende postinflammatorische Hypopigmentierung weisen auf die Hautprobleme, mit denen die Patienten bei zukünftigem Kontakt mit PPD rechnen müssen. Bestimmte Berufe bleiben den Betroffenen mit hoher Wahrscheinlichkeit verschlossen. Da PPD ein Ausgangsprodukt von Azofarbstoffen ist, treten Rezidiven auch nach Kontakt mit Dispersionsfarbstoffen in Textilien und Schaumstoffen auf.
Und seit nochmals gewarnt vor schwarzem Henna. SO ETWAS GIBT ES NICHT ! ! !     

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